Wenn Eisplatten zur Bühne werden, zeitgenössischer Tanz auf Schlittschuhen auf neu komponierte Musik trifft und naturkundliche Themen künstlerisch erlebbar werden, entsteht ein außergewöhnliches Kulturprojekt: Mit „Polares Land“ präsentieren der Zoo Leipzig, IceLab Leipzig e.V. und die Musikschule Neue Musik Leipzig ihre erste gemeinsame Bühnenproduktion.
Die Premiere des interdisziplinären Tanz- und Musikstücks findet am 04. Juli 2026 auf der Kulturbühne des Zoo Leipzig statt. „Polares Land“ entführt das Publikum in die faszinierenden Landschaften und Lebenswelten der Polarregionen – in eine Welt aus Eis, Meer, Wind und extremen Bedingungen, in der Tiere einzigartige Strategien entwickelt haben, um zu überleben.
Im Zentrum der Produktion steht die künstlerische Auseinandersetzung mit den Lebensräumen der Polargebiete und ihrer besonderen Tierwelt. Bewegung, Klang und Raum verschmelzen zu einer sinnlichen Erfahrungsreise, die Fragen nach Anpassung, Überleben und dem Verhältnis von Umwelt und Lebewesen auf poetische Weise erfahrbar macht.
Getanzt wird von den Tänzerinnen der IceLab Company – auf Schlittschuhen ebenso wie auf Füßen – auf der mobilen Kunststoffeisfläche des IceLab Leipzig, unter der Leitung der Choreografin Laura Wolf. Für die inhaltliche Recherche arbeitet das Team eng mit den Fachexperten des Zoo Leipzig zusammen. Die eigens komponierte Musik stammt von Maxi Richter aus der Kompositionsklasse der Musikschule Neue Musik Leipzig und verbindet zeitgenössische Klangwelten mit der Dynamik der Choreografie.
Bereits vor der Premiere öffnet das Projekt seinen Entstehungsprozess für die Öffentlichkeit: In drei öffentlichen Proben erhalten Besucher:innen Einblicke in die Entwicklung von Musik und Tanz und können den künstlerischen Prozess aus nächster Nähe miterleben und mitgestalten. Die Proben finden in der Musikschule Neue Musik Leipzig, im IceLab Studio sowie im Zoo Leipzig statt.
Mit „Polares Land“ entsteht ein neuartiges Leipziger Kulturprojekt, das
zeitgenössischen Tanz, Musik und Naturvermittlung miteinander verbindet. Die Produktion verspricht eine eindrucksvolle Verbindung aus körperlicher Dynamik, atmosphärischer Musik und visueller Bildkraft – und lädt dazu ein, die Polarwelten aus einer neuen Perspektive zu entdecken, zu bewundern und zu schätzen.
Premiere: 04. Juli 2026 | Zoo Leipzig
Mehr Informationen und alle Termine der Aufführungen: https://dreiklang-leipzig.de
Drei Leipziger Institutionen – der Zoo Leipzig, der IceLab Leipzig e.V. und die Musikschule Neue Musik Leipzig – bündeln ihre Kompetenzen in einer zweijährigen Kooperation. Im Zentrum stehen zwei Bühnenproduktionen, die zeitgenössischen Tanz auf Schlittschuhen, neu komponierte Musik und naturkundliche Inhalte auf innovative Weise miteinander verbinden und ein neues interdisziplinäres Erlebnis für das Publikum schaffen.
Polares Land heißt die erste Produktion, die im Juli 2026 Premiere auf der Kulturbühne im Zoo Leipzig feiert. Sie beschäftigt sich mit ebenjenem, kontrastreichen Ökosystem, den dortigen Lebewesen und der Beziehung zwischen Mensch und Natur. Die Landschaften sind geprägt von Gletschern, Eis, Wind und Meer, aber auch Vulkanen, die unter der Erde schlummern. Mensch und Tier mussten dort kreative und außergewöhnliche Strategien entwickeln, um zu überleben und sich anzupassen.
Das Tanzstück wird von Tänzerinnen der IceLab Company auf Schlittschuhen und auf Füßen getanzt – auf der mobilen Kunststoffeis-Fläche des IceLab Leipzigs. Im Austausch mit dem Zoo Leipzig und dem Zoologen Ruben Holland, recherchieren wir für Tanz und Musik zu den thematischen Inhalten. Die Musik wird dabei von Maxi Richter von der Musikschule Neue Musik Leipzig komponiert.
Innerhalb von drei öffentlichen Proben kann das Publikum bereits vor der Premiere am Entstehungsprozess teilhaben. Einmal in der Musikschule Neue Musik Leipzig zum Thema „Musik komponieren“ und „Zusammenarbeit zwischen Musik und Tanz“. Die zweite Probe findet im IceLab Studio statt, zum Thema „Tanz und Choreografie“. Die letzte Probe ist schließlich im Zoo Leipzig. Bühnenbild, Musik, Kostüm und Tanz werden das erste Mal vor Ort zusammen arrangiert.
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